Mit dem Fasttag des 17. Tammus haben die drei Wochen der Trauer begonnen. In dieser Zeit trauert das ganze jüdische Volk um die beiden zerstörten Tempel – der erste vor etwa 2500 Jahren, der letzte vor rund 2000 Jahren.
Unsere Sehnsucht gilt Jerusalem und dem Tempel – in allen Gebeten und Segenssprüchen, mehrmals am Tag: „Vetechesenah eineinu beschuwcha leTzion.“ Möge der Tempel wieder aufgebaut werden.
Mit Gottes Hilfe hat das jüdische Volk nach so vielen Jahren einen großen Schritt getan: Wir leben wieder in Eretz Israel, mit blühendem jüdischem Leben.
Und eine besondere Sache soll jeder wissen: Der Tempel ist nicht nur ein jüdischer Tempel. „Ki beiti jikare lechol ha’amim“ – Gottes Haus sei ein Bethaus für alle Völker. So wie einst alle Menschen nach Jerusalem kamen, wird auch dann, mit Gottes Hilfe, Frieden in der Welt sein.
„Osseh schalom bimromav, hu ja’asseh schalom aleinu…“ Ein Gedanke zu den drei Wochen von Rabbiner Ehrenberg.